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Vermittlungsprogramm

Kunst umgehen

Das im Jahr 2013 erfolgreich gestartete Vermittlungsprogramm für Kunst im öffentlichen Raum geht in die vierte Runde.

Kunst umgehen – Vermittlungsangebote zur Kunst im öffentlichen Raum

Nach erfolgreichen Programmen in den vergangengen Jahren wird es auch 2016 wieder von Mai bis Oktober - mit unterschiedlichsten Blickwinkeln aus Kunst & Wissenschaft - gemeinsam um die Kunst gehen. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neugierig zu machen, einen Überblick zu geben, bestimmte Aspekte in den Fokus zu rücken, um schließlich aktiv die Perspektiven wechseln zu können.

Auch in diesem Jahr gliedern sich die regelmäßig angebotenen Führungs- und Veranstaltungstermine des Programms "Kunst umgehen" wieder in vier Formate, die sich jeweils monatlich wiederholen. Es gibt Überblicksführungen, Sprechstunden mit Kunstexperten oder moderierte Gespräche mit Künstlern, Stadtplanern oder Historikern.

Kunst im öffentlichen Raum hat in Hannover eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert

Im Lauf der Jahrzehnte wurden mehr als 200 Skulpturen, Plastiken und Installationen im Stadtraum platziert.

Kaum eine andere deutsche Stadt weist eine so hohe Dichte an künstlerischen Objekten auf. Als eine der ersten deutschen Kommunen holte sich die niedersächsische Landeshauptstadt in den Jahren 1969 bis 1974 mit dem "Straßenkunstprogramm" zeitgenössische Kunst gezielt in öffentliche Räume.

Einiges davon ist geblieben, vieles hinzugekommen. Wer heute auch nur kurze Distanzen in der Innenstadt zurücklegt, kann die Kunst nicht umgehen, wird auf Schritt und Tritt mit historischen und aktuellen Objekten konfrontiert. Sie sind zum Teil des städtischen Gefüges geworden – oft so sehr, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Dabei bergen sie auf den zweiten und dritten Blick Überraschungen und Erkenntnisse, Geschichte und Geschichten, Perspektiven und Anreize.

Die Wahrnehmung von Kunst im öffentlichen Raum

Mit der passenden Herangehensweise ergeben sich immer neue Möglichkeiten, mit der Kunst umgehen zu können, sie als Ausgangspunkte zu nutzen für Neues und Eigenes. Mit den für Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher Hannovers entwickelten Vermittlungsangeboten, die im Rahmen von "Kunst umgehen" stattfinden, möchte das Kulturbüro der Landeshauptstadt alle Interessierten auffordern, mit der oft gar nicht (mehr) bewusst wahrgenommenen Kunst im Stadtraum im wahrsten Sinne des Wortes etwas anfangen zu können.