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Raum mit Vitrinen und einem Auslegerboot mit Segel © Landesmuseum Hannover

Auslegerboot mit Segel, Madagaskar, Vezo, 20. Jh., Slg. Schomerus-Gernböck

Museum

Landesmuseum Hannover

Das größte staatliche Museum Niedersachsens beherbergt neben Malerei und Skulptur des 14. bis 20. Jahrhunderts bedeutende Exponate aus Archäologie, Völker- und Naturkunde.

Auch alte Kunst, Münzen sowie Ur- und Frühgeschichte zählen zu den Schwerpunkten des Museums. Mit seinen hellen, großzügigen Räumen und modernen Ausstellungskonzepten wird das Landesmuseum besonders für Familien und Kinder zu einem bleibenden Erlebnis. Führungen, Sonderaustellungen und ein spannendes museumspädagogisches Programm runden das Angebot ab.

Werke von Modersohn-Becker, Monet, Friedrich und Cranach

Die Landesgalerie besitzt eine der größten Sammlungen des deutschen und französischen Impressionismus mit Werken von Max Liebermann, Max Slevogt, Lovis Corinth, Paula Modersohn-Becker, Claude Monet und Alfred Sisley. Für das 19. Jahrhundert stehen Werke von Caspar David Friedrich, Ferdinand Georg Waldmüller, Adrian Ludwig Richter und anderen. Einen weiteren Höhepunkt bilden die Meister des Mittelalters und der Renaissance in Deutschland und Italien, mit Namen wie Lucas Cranach und Tilman Riemenschneider, Sandro Botticelli und Giovanni Battista Tiepolo. Das Barock ist mit bedeutenden Künstlern vertreten, darunter Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn und Jacob van Ruisdaal.

WeltenMuseum

Das Museum beherbergt fünf Sammlungen, eine naturkundliche, eine völkerkundliche und eine archäologische Sammlung soie eine Gemälde- und eine Münzsammlung. Präsentiert werden diese in drei Welten: NaturWelten, MenschenWelten und KunstWelten (in Planung).

Fossilien und lebende Tiere in den WasserWelten

Über 200 verschiedene Wassertierarten aus den unterschiedlichsten Lebensräumen - von der Nordsee, bis in die Karibik und den Indopazifik - sind in den "Wasserwelten" zu sehen. Ergänzt werden die lebenden Tiere durch naturkundliche Präparate, die im sogenannten "Schädelkabinett" ausgestellt sind. Das wertvollste Stück dieser Sammlung stellt der Schädel einer Stellerschen Seekuh dar. Von dieser ausgestorbenen Art existieren nur noch wenige Skelette in deutschen Museen. Anhand einer interaktiven Station wird die Entwicklung des Lebens vom Einzeller bis zum Säugetier thematisiert.

Dinoskelette und lebende Reptilien in den LandWelten

In den ehemaligen Räumen der Völkerkunde haben Dinosaurier, Reptilien und Amphibien Einzug gehalten. Der Glasgang mit Blick in den Innenhof widmet sich den Themen "Erdmittelalter in Niedersachsen" und "Entwicklung von Reptilien und Amphibien". Dieser Fokus resultiert aus eigenen Sammlungsbeständen des Museums und aktuellen Forschungsprojekten mit exklusiven Leihgaben aus dem Dinopark Münchehagen. In einem Großterrarium ist das Skelett eines Plateosaurus ausgestellt, um den fünf lebendige Bartagamen kriechen. Ergänzend sind zahlreiche Skelette, unter anderem von Leguanen und Riesensalamandern, zu sehen.

KüstenWelten komplettieren die NaturWelten

Anhand einer Rundreise von der Nordsee über deren Inseln, ins Mittelmeer, auf die Kanaren, in die Karibik und schließlich nach Südamerika lernen die Besucher im im Juli 2014 eröffneten Teilabschnitt eine facettenreiche Landschaftsgeschichte kennen. Große Panoramen und zahlreiche Medienstationen, ja sogar ein Strandkorb sind Elemente, welche den Besuchern ein neuartiges Museumserlebnis versprechen. Der heutigen Inselwelt der Karibik ist ein "tropischer" Ausstellungsbereich gewidmet. Die hier präsentierten Seeigel, Steinkorallen und Raubschnecken stammen aus den Steinbrüchen des westlichen Hannovers. Anhand dieser und weiterer Oberjura-Fossilien erfahren die Besucher, dass Hannover vor ca. 150 Millionen Jahren selbst einmal karibisch war.

Völkerkundliche Sammlung wurde zu MenschenWelten

Mit der Eröffnung der MenschenWelten wirft nach den NaturWelten die zweite neue Dauerausstellung einen Blick auf die Geschichte und die Kulturen der Menschheit von der Evolution bis heute. Die MenschenWelten skizzieren die einzigartige Geschichte der Menschheit, von der Evolution in Afrika über die Stein- und Bronzezeit, die Römische Kaiserzeit und die Völkerwanderung bis ins späte Mittelalter durch Niedersachsen und weiter in facettenreiche Kulturen von Peru, über Polynesien und China bis nach Afrika. Der Perspektivwechsel von der Alten in die Neue Welt wird durch die einzigartige Kombination der Fachbereiche Archäologie und Völkerkunde ermöglicht. Aktuelle Themen wie Globalisierung, Migration und Klimawandel begleiten die Reise durch die MenschenWelten.

KunstWelten in Planung

Im Zuge der Neu-Konzeptionierung des Landesmuseums Hannover zum WeltenMuseum sind die KunstWelten im zweiten Obergeschoss in Planung. Derzeit finden Sie dort die Landesgalerie mit Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Neuzeit sowie das Münzkabinett mit der eindrucksvollen, ehemals welfischen Münz- und Medaillensammlung. (Stand März 2016)

Münzkabinett mit Stücken des früheren Königreichs Hannover

Daneben beherbergt das Landesmuseum ein Münzkabinett. Die geografischen Sammlungsschwerpunkte liegen vor allem in Niedersachsen, Großbritannien und Irland sowie den britischen Kolonien - bedingt durch die Personalunion zwischen dem Kurfürstentum und späteren Königreich Hannover und dem Königreich Großbritannien.

Multimediaguide: Deutsch, Englisch und Plattdeutsch

Der Multimediaguide des Landesmuseums hat neben Deutsch und Englisch im August 2012 eine zusätzliche Tonspur erhalten: Plattdeutsch. Damit ist es der erste Museumsguide mit plattdeutscher Tonspur in Deutschland.

Blog

Über Neuigkeiten hält das Museum Interessierte und Besucher auf einem eigenen Blog auf dem Laufenden: blog.weltenmuseum.de

Sonderausstellungen