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Ausstellungen

Reklamekunst aus Hannover

Von Leibniz-Keks bis Pelikano: Die Ausstellung eröffnet einen Blick auf die Vermarktungsstrategien von Markenartikeln "made in Hannover".

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts eroberten Markenartikel die Welt der Konsumenten. Das Wachstum der Großstädte und die Massenproduktion von Gebrauchsgütern hatten die bis dahin bestehenden persönlichen Beziehungen zwischen Hersteller und Konsument anonymisiert.

Um Waren erfolgreich vermarkten zu können, mussten sie bekannt und begehrenswert gemacht werden.

In Hannover waren Firmen ansässig, die zur Avantgarde innovativer Vermarktungsstrategien gehörten.

Backwaren wie der Leibniz-Keks von Bahlsen, Schokoladenartikel wie die India-Pralinen von Sprengel, Tinten und Füllfederhalter mit dem Werbezeichen des Pelikans von Günther Wagner, Gummiwaren wie die modernen Luftreifen von Excelsior und Continental machten überregional und international von sich reden.

Einige hannoversche Unternehmen beauftragten für ihre Produkt-, Verpackungs- und Werbegestaltung Künstler wie El Lissitzky, Kurt Schwitters und Ludwig Hohlwein.

Ästhetische Gestaltung war damals und ist noch heute für Unternehmen ein Instrument, um Unterschiede zu ähnlichen Produkten sichtbar zu machen und sie auf den globalen Märkten zu positionieren. Die Ausstellung eröffnet einen Blick auf die Vermarktungsstrategien von Markenartikeln "made in Hannover".

Dabei rückt sie die schöne Fassade einiger im 20. Jahrhundert erfolgreicher und weltbekannter hannoverscher Unternehmen und die Kunst zwischen Jugendstil und Pop Art, die diesem Zweck dienstbar gemacht wurde, in den Mittelpunkt.

Termin(e): 15.09.2016 bis 29.01.2017
dienstags  donnerstags  freitags  samstags  sonntags 
von 11:00 bis 18:00 Uhr
15.09.2016 bis 29.01.2017
mittwochs 
von 11:00 bis 20:00 Uhr
Ort

Museum August Kestner

  • Trammplatz 3
  • 30159 Hannover
Preise:
Kinder bis 5 Jahre frei
Kinder 6 bis 17 Jahre 3,00 €
Erwachsene 5,00 €
Familienkarte (bis zu 2 Erw. und 3 Kinder) 14,00 €
Schulgruppen (pro Schüler/in) 3,00 €

Eröffnung der Ausstellung: Mittwoch, 14.09.2016, 18:30 Uhr