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Altes Rathaus Hannover © HMTG

Altes Rathaus Hannover

Sehenswürdigkeit

Altes Rathaus

Gehört ebenfalls zu den südlichsten Beispielen der Backsteingotik. Erbaut im Jahre 1410. Heute Sitz des Standesamtes.

Das Alte Rathaus ist ein architektonisches Glanzlicht der hannoverschen Altstadt – zusammen mit der gleich nebenan liegenden Marktkirche gilt es als südlichstes Renommierstück norddeutscher Backstein-Gotik.

Fast einhundert lange Jahre wurde am Alten Rathaus gebaut. Der älteste Teil an der Schmiedestraße stammt aus dem Jahr 1420, etwas später wurde auf den Grundmauern einer Kaufhalle aus dem 13. Jahrhundert der Marktflügel gebaut. An diesen schloss sich an der Köbelinger Straße der sogenannte Apothekenflügel an, in dem die Ratsapotheke untergebracht war. Dieser Flügel wurde durch einen im Stil der italienischen Romanik gehaltenen Bau ersetzt.

Fast wäre das Schmuckstück der Altstadt für immer verloren gegangen, denn 1844 sollte das gesamte Rathaus abgerissen werden. Dank der energischen Proteste einer Bürgerinitiative unter der Führung des renommierten Architekten Conrad Wilhelm Hase wurde diese Katastrophe jedoch verhindert. Der Neugotiker Hase durfte schließlich die beiden verbliebenen Flügel sanieren und stellte den stilreinen Zustand aus der Zeit um 1500 wieder her.

Besondere Kostbarkeiten sind die prachtvollen gotischen Fialengiebel und der Tonfries über dem äußeren rechten Bogenfenster an der Schmiedestraße. Er zeigt neben Fürstenbildnissen und Wappen auch eine Darstellung des „Luderziehens“ – ein mittelalterliches Volksspiels, vergleichbar mit dem in Süddeutschland üblichen Fingerhakeln.

Adresse

  • Karmarschstraße 42
  • 30159 Hannover