Hannover 2018

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Feste & Festivals

Fährmannsfest 2018

Die meisten Bands stehen fest, der Vorverkauf läuft: Drei Tage, drei Bühnen, einmalige Atmosphäre – Hannovers "kleines Woodstock" am Zusammenfluss zwischen Leine und Ihme geht vom 3. bis zum 5. August in die bereits 35. Runde. Abseits der Bühnen sorgt das beliebte Kinderfest auch bei den jüngsten Besuchern für gute Unterhaltung.

Eine Bühne im Abendgrauen. © Winzer PR (Quelle)

Die grüne Aue am Zusammenfluss von Leine und Ihme verwandelt sich zu einem bunten Festivalgelände.

Festivalsommer, ahoi! Hannovers Vorzeige-Festival lädt offene Musikliebhaber, Freiluft-Tänzer, Wiesenbesetzer und aktive Kinder 2018 traditionell am ersten Augustwochenende zum entspannen ein. Vom 3. bis zum 5. August verwandelt sich die grüne Aue am Zusammenfluss von Leine und Ihme zu einem bunten Festivalgelände mitten in Hannover. Tickets sind bereits für 22 Euro (zuzüglich Gebühren) an allen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Mehr als nur ein Festival

Das Fährmannsfest ist das größte alternative Open Air-Musikfestival der Region Hannover und zugleich ein außergewöhnliches sommerliches Stadtteilfest für alle Altersgruppen. Es ist das Fest des bunten Volkes und der Musik – ganz im Zeichen eines respektvollen und freundlichen Miteinanders. 2018 findet das Fährmannsfest zum 35. Mal statt. Das Fest wird rund um den Zusammenfluss von Ihme und Leine und die beide Ufer verbindende Justus-Garten-Brücke veranstaltet. Die gesamte Grünanlage basiert auf einem "Ökologisches Open Air"-Konzept, damit die Umwelt in dem Naturpark geschont bleibt. Insgesamt gibt es fünf Einlasstore, vor denen es genug Anschlussmöglichkeiten für Fahrräder gibt. Drei Kassen erleichtern außerdem den Zugang und halten das Festival-Gelände frei von Zäunen.

Zeitplan Musikbühne

Freitag

16:30 Uhr: Ember Sea – Metal-Gothic-Rock
17:25 Uhr: Matagalpa – Alternative-Rock
18:25 Uhr: Colour Haze – Heavy Psychedelic Rock
19:55 Uhr: The Esprits – Rock'n'Roll
21:30 Uhr: Shantel & Bucovina Club Orkestar – Multikulti-Sampling

Samstag

15:00 Uhr: HLS/BigBand – Bigband-Jazz
16:10 Uhr: Source of Rage – Melodic Groove Metal
17:20 Uhr: One Strike Left – Punkrock-Hardcore
18:30 Uhr: Alex Mofa Gang – Punk-Pop-Lyrik
20:00 Uhr: Montreal – Punkrock

Sonntag

15:00 Uhr: Massentrend – Punkrock
15:50 Uhr: The Planetoids – Indie-Pop-Disco
16:40 Uhr: Joan Randall – Indie-Pop-Rock
17:45 Uhr: Antiheld – Folk-Pop
19:15 Uhr: Tequila & The Sunrise Gang – Reggae, Rock, Ska
20:45 Uhr: Zugezogen Maskulin – Hip-Hop

Zeitplan Kulturbühne

Samstag

17:00 Uhr: Eisbrecher – Bandprojekt der Hannoverschen Werkstätten
19:20 Uhr: "Song-Gong-Show" – Wer interpretiert Popsong-Lyrik am schrillsten?
20.30 Uhr: "Macht Worte!" – Open Air Poetry Slam
22:00 Uhr: Yunus – Hip Hop, Hamburger Schule, Jazz

Sonntag

16:00 Uhr: Egon Super – Psycho-Rap-Rock
17:30 Uhr: The Boppin' Blue Cats – Rock'n'Roll, Rockabilly, Country
19:00 Uhr: Imperial Tunfisch – Psychedelic-Indie-Rock
21:00 Uhr: Modell Bianka – Lovepunk

 

Das Line-Up


Fünf Männer. © Hannover Concerts (Quelle)

Tommy, Matze, Michi, Gregor und Sascha sind die Alex Mofa Gang. 

Alex Mofa Gang

Als erste Band hat die Alex Mofa Gang für das Fährmannsfest 2018 angeheuert. Ihr Konzert Ende Januar im LUX war weit im Voraus ausverkauft; wer sie dort nicht gesehen hat, bekommt im Sommer eine neue Chance auf Punk und Pop mit Lyrik. Letztes Jahr hat die Alex Mofa Gang ihr zweites Album "Perspektiven" veröffentlicht, auf dem es um Liebe, Freundschaft, Nähe, Flüchtigkeit, Sehnsucht und Verlust, um Fehler, Freuden und Laster geht. Neben überschäumenden Gute-Laune-Songs und bittersüßen Erzählungen schlägt die Alex Mofa Gang auch ernste Töne an. Alltägliche Geschichten, wie sie nur das Leben schreibt.


Fünf Männer an einer Düne. © Fährmannsfest

Antiheld aus Stuttgart.

Antiheld

Antiheld machen deutschsprachige Popmusik – rau, ehrlich und mit Quetschkommode. Dabei ist es auch völlig egal, ob man ihren Stil mit "Urban Folk", "Rio Reiser & Sons" oder anders beschreibt. Mit Plattenproduktion, Festivals und eigener Headliner-Tour zog das Jahr 2017 so ereignisreich wie schnell über Antiheld hinweg. Die fünf Stuttgarter Jungs sind dabei an sich selbst vorbeigerauscht. Im Sommer 2018 steht der Bus mit brandneuen Songs im Kofferraum für Festivals von Flensburg bis Zermatt nicht mehr still und macht auch Halt beim Fährmannsfest.


Eine Frau und vier Männer in einem edlen Salon. © Fährmannsfest

The Esprits aus Braunschweig.

The Esprits

The Esprits tauchen liebend gerne in der Indie-Rock Schublade ab, die man sich mit Mando Diao, The Hives, Arctic Monkeys und The Kooks teilt. Popkulturell zeitgemäß erzählen die Texte nicht von Selbst­zerstörungs­fantasien, sondern vermitteln die Stimmung einer jungen Generation: Erwachsenwerden und bierselige Bekanntschaften, den Spaß am Leben und kurzweilige Unterhaltung. Entertainment, gepaart mit Popappeal und Tanzbarkeit ist der Kern ihrer Faszination. Die Band aus Braunschweig veröffentlicht im Mai ihr zweites Album "Men’s Business".


Zwei Männer auf einem Bett. © Winzer PR

Grim104 und Teston bilden das Berliner Hip-Hop-Duo Zugezogen Maskulin.

Zugezogen Maskulin

Das aktuelle Album "Alle gegen Alle" von Zugezogen Maskulin ist das stille Statement einer wütenden Band. Auf Hip-Hop-Beats, die überwiegend von Silkersoft produziert wurden, knüpfen sie nahtlos an ihr Debütalbum "Alles brennt" an und machen trotzdem alles anders. "Alle gegen Alle" ist ein krachendes Album wie eine Zugfahrt durch ein Land, in dem man vor Jahren schon einmal gewesen ist.


Acht junge Männer. © Timo Wilke

Tequila & The Sunrise Gang aus Kiel.

Tequila & The Sunrise Gang

Die achtköpfige Kombo aus Kiel pustet ihr Publikum mit einem Mix aus Reggae, Rock und Ska aus den Socken. Mit Gitarren, Drums, Bass, Orgel, Posaunen, Saxophon und Trompeten überrollen Tequila & The Sunrise Gang ihr Publikum wie ein multiinstrumentaler Sound-Wirbelsturm.


drei Männer. © Max Threlfall Photo
Quelle: Hannover Concerts

Montreal sind 2017 auf "Schackilacki" Tour

Montreal

Während andere Halbstarke von der Elbe sich ihre Straßenpunkattitüde direkt in den Nietengürtel ritzen konnten, irrten die drei Jungs von Montreal noch im vorstädtischen Bermudadreieck zwischen Sportverein, Mofa-Gang und Schultheater umher.


Ein junger Mann mit Bart hebt die Arme in die Luft. © Winzer PR

Bringt Balkan-Beats nach Hannover: Shantel.

Shantel

Mit seinem kreativen Ansatz Kulturen zu vermischen, wurde Shantel weltweit das hörbare Gesicht eines anderen Deutschlands, ist er doch der erste, der hier der Popkultur einen kosmopolitischen Sound einimpfte.


Drei Musiker sitzen in einem Proberaum. © Winzer PR

Colour Haze prägen das Genre "Heavy Psychedelic".

Colour Haze

Colour Haze spielen Heavy Psychedelic Rock in der Tradition von Bands wie Cream, The Jimi Hendrix Experience oder Grand Funk Railroad. In der jetzigen Besetzung besteht das Trio aus München seit 1999 und gehört zu den hervorragendsten gegenwärtigen Rock-Ensembles in Europa.


Vier junge Männer in einem Badezimmer. © Winzer PR

The Planetoids produzierten ihr Debütalbum selbst.

The Planetoids

In ihren selbst geschriebenen Songs kombinieren The Planetoids Indie-Pop mit Elementen aus Funk und Disco. Tanzbar und energiegeladen, mitsingbar und verspielt – und einfach verdammt groovy. Wie ein schwarzes Loch zog die vierköpfige Band aus Hannover und Düsseldorf mit ihrer sympathischen Selbstironie bereits die tanzenden Erdlinge in Clubs im Nord-Westdeutschen-Raum und auf Festivals an.


Drei Männer mit schwarz-weißen Hemden. © Winzer PR

Ego Super: Drei Psychologen therapieren mit Psycho-Rap-Rock.

Ego Super

Das Trio Ego Super besteht in dieser Besetzung seit 2015. Die drei fanden sich im gemeinsamen Studium in Marburg und beschlossen fortan als diplomierte Psychologen musikalisch das Land mit Psycho-Rap-Rock zu therapieren. Ihre Texte irritieren durch einen psychologisch-fundierten selbstironischen Anti-Humor. Zu ihrer Musik soll getanzt, gepoged, geschmust und Libido versprüht werden.


Ein junger Mann reibt sich am Auge. © Winzer PR

Rapper und Bratschist: Yunus.

Yunus

Ein türkischer Name, deutsche Texte, Musik, die sich zwischen Hip Hop, der Hamburger Schule und Jazz bewegt: Yunus ist schwer einzuordnen – und so lotet der Rapper und Bratschist Johannes Berger Genre-Grenzen neu aus und bringt dabei den harten Sound der Straßen Hannovers auf die Bühnen.


Vier Männer und eine Frau am Ihmeufer. © Winzer PR

Punkrock und Hardcore: One Strike Left.

One Strike Left

One Strike Left entern den Punkrock-Bus und treten das Hardcore-Pedal bis zum Anschlag durch. Aus den Boxen scheppern Bands wie BoySetsFire, Comeback Kid und A Wilhelm Scream. Mit Vollgas brettern sie durch althergebrachte Konventionen und räumen mit langweiligen Klischees auf.


Eine sechsköpfige Band mit blau-schwarzen Hemden. © Winzer PR

Rock 'n' Roll aus Peine-Burgdorf: The Boppin‘ Blue Cats.

The Boppin‘ Blue Cats

Die integrative Band The Boppin‘ Blue Cats besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe Peine-Burgdorf und wurde 2006 gegründet. Das Repertoire umfasst hauptsächlich den Rock ‘n‘ Roll der goldenen Fünfziger: Rockabilly, Country, Boogie, Doo-Wop und Westernswing.


Vier Männer mit Hemd, Fliege und Hosenträgern. © Fährmannsfest (Quelle)

Die Band Massentrend aus Hannover.

Massentrend

Massentrend, vier Jungs aus Hannover – ausgestattet mit Fliege, Hemd und Hosenträgern – sind dabei, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Im Auftrag des Punkrocks möchten sie die Leute von weichgespültem Radio-Pop befreien und endlich wieder zum Tanzen zu bringen.


Vier junge Männer in Hemden schauen in verschiedene Richtung. © Winzer PR (Quelle)

Imperial Tunfisch spielen Psychedelic Indie-Rock

Imperial Tunfisch

Imperial Tunfisch kommen aus Belgien, genauer gesagt aus Eupen, einem knapp 20.000 Seelen zählenden Ort, in dem man auch die deutsche Sprache spricht. Imperial Tunfisch fühlen sich musikalisch dort zu Hause, wo Indie auf psychedelische Momente trifft, Dynamik sich ins Unermessliche steigert und sich Töne als Ausdruck lebendiger Emotionen manifestieren.


Vier Männer und eine Frau gucken streng in die Kamera. © Marc Rodenberg

Elektronische Keyboardsounds und harten Metal-Riffs: Ember Sea aus Hannover.

Ember Sea

Ember Sea sind Metal-Gothic-Rock-Hybriden und Wandler zwischen den Genres. Im Zentrum steht die facettenreiche Stimme von Frontfrau Eva: mal zart spielend, mal kraftvoll mitreißend. Abseits des Keyboard-Orchester-Bombasts kombiniert das hannoversche Quintett seinen Sound mit dreistimmigen Backings, elektronischen Keyboardsounds und harten Metal-Riffs.


Vier junge Männer stehen auf einer Brücke. © Ina-Jasmin Kossatz

Joan Randall nennen ihren Stil "Mindie-Pop" – melodiösen Indie-Pop.

Joan Randall

Joan Randall ist keine Liedermacherin aus Nordirland und auch kein Südstaaten-Country-Girl, sondern vier junge Männer aus Hannover, die ihre Band nach einer Figur aus der Serie "Captain Future" benannt haben. Vier Leute, Indie-Pop-Rock, deutsche Texte abseits des Belangslospops.


Ein Mann steht auf einer Bühne vor großem Publikum. © Fährmannsfest (Quelle)

Beim Poetry Slam gibt es wilde Worte unter freiem Himmel.

"Macht Worte!" Poetry Slam

Es ist seit Jahren gute Tradition, dass Hannovers größte Live-Literaturveranstaltung „Macht Worte!“ am ersten August-Wochenende ins Freie zieht und als Open Air-Poetry Slam ein Gastspiel auf der Kulturbühne des Fährmannsfestes gibt. Mehr als 800 Zuhörerinnen und Zuhörer feierten hier in den vergangenen Jahren wilde Dichter-Duelle.


Hintergrund: "Kleines Woodstock" an der Leine

Seit 1983 feiert Hannover Anfang August in einer Grünanlage an der Justus-Garten-Brücke beim Zusammenfluss von Ihme und Leine drei Tage lang sein "kleines Woodstock" – mit jeder Menge regionalen und überregionalen Bands, Sonnenuntergangsflair über dem Fluss und Geselligkeit bis weit in die Sommernacht hinein. Ein vielfältiges Kultur- und Kinderprogramm, Infostände und internationale Gastronomie runden das Angebot ab.

Das aktuelle Album „Alle gegen Alle“ von Zugezogen Maskulin ist das stille Statement einer wütenden Band. Auf Hip-Hop-Beats, die überwiegend von Silkersoft produziert wurden, knüpfen sie nahtlos an ihr Debütalbum „Alles brennt“ an und machen trotzdem alles anders. „Alle gegen Alle“ ist ein krachendes Album wie eine Zugfahrt durch ein Land, in dem man vor Jahren schon einmal gewesen ist.

Termin(e): 03.08.2018 ab 16:30 Uhr
04.08.2018 ab 15:30 Uhr
05.08.2018 ab 15:00 Uhr
Ort

Justus-Garten-Brücke

  • Emma-Frede-Weg
  • 30167 Hannover
Preise:
Wochenend-Ticket (nur im VVK) 28,55 Euro
Vorverkauf:

Das Festival öffnet Freitag ab 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag ab 14 Uhr seine Pforten.
Am Sonntag ist der Eintritt traditionell frei.