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Fiktive Welten

Büro für Eskapismus

Tauchen Sie ein in die Welten zwischen Fiktion und Realität! Nehmen Sie dabei neue Perspektiven ein!

Eskapismus © Büro für Eskapismus

Team - Büro für Eskapismus

Büro für Eskapismus

„Eskapismus? Ich weiß nicht genau, was das bedeutet, aber ist das nicht was Schlechtes?“ Diese Frage wurde uns mehr als einmal gestellt, und es stimmt: Meistens wird das Wort „Eskapimus“, das soviel bedeutet wie „Weltflucht“, negativ verwendet. Man drückt damit aus, dass man es nicht gut oder nicht richtig findet, wenn Menschen ihrer Alltagsrealität entfliehen, indem sie z.B. stundenlang Serien gucken, Computerspielen oder einen Roman lesen, in den sie – wie man so schön sagt – ganz eintauchen.

Wir glauben aber daran, dass das Eintauchen in fiktive Welten ein menschliches Grundbedürfnis ist und mehr als bloße Flucht vor der Realität. Gerade in diesen künstlichen Welten kann man neue Perspektiven einnehmen, sich selbst oder die Umgebung neu kennenlernen. Und man kommt nicht umhin, sich zu fragen: Wie real ist unsere vermeintliche Realität?

Der Name „Büro für Eskapismus“ ist also ein Statement. Wir haben ihn gewählt (ja, auch um  ein bisschen zu provozieren…), weil wir Erlebnisse anbieten wollen, bei denen die Grenzen von Realität und Fiktion verwischen. Wir wollen das Gefühl ermöglichen, ganz in die Welt einer Geschichte einzutauchen.

Dafür haben wir ein Format zwischen Kunst und Unterhaltung, zwischen Theater, Installation, „Escape Room“ und Schnitzeljagd entwickelt, dass wir als „Fictional Reality Game“ bezeichnen. Fictional Reality Games sind analoge Spiele, die entweder draußen in der Stadt (aktuell: Hannover Linden) oder in liebevoll gestalteten Innenräumen stattfinden und in kleinen Gruppen gemeinsam erlebt werden. Dabei werden wie in klassischen Escape Rooms Rätsel gelöst. Vor allem aber geht es darum, die Stadt ganz neu wahrzunehmen und eine Geschichte zu erleben. Schauspieler*innen im klassischen Sinne gibt es dabei nicht, aber während des Spiels  stehen die Spielenden über Whatsapp- oder Telegram-Nachrichten in Kontakt mit einer Figur, die zwar Hilfestellungen gibt, aber auch eine eigene Persönlichkeit und eigene Geheimnisse hat. (Mehr Infos zu Fictional Reality Games findet ihr unter: www.buero-fuer-eskapismus.de)

Und das soll Theater sein?

Sicher nicht im klassischen Sinne.

Aber wer sagt eigentlich, dass Theater Schauspieler*innen braucht und eine Bühne, auf der etwas passiert, während das Publikum untätig im Zuschauer*innenraum sitzt? Dies ist zwar noch immer die häufigste Form von Theater, aber schon längst nicht mehr die einzige (und war es übrigens auch in der jahrtausendealten Geschichte des Theaters nicht).

Hinter dem Namen Büro für Eskapismus stehen im Kern zwei Personen: Katharina Laage und Miriam Wendschoff, unterstützt von einem Netzwerk von befreundeten Autorinnen, Grafikerinnen, Theaterpädagoginnen usw.. Kennengelernt haben wir uns im Master „Inszenierung der Künste und der Medien“ an der Universität Hildesheim. Danach trennten sich unsere Wege zunächst. Katharina arbeitete als Bühnenbildassistentin und Bühnenbildnerin an der Staatsoper Hannover, Miriam als Dramaturgieassistentin und Dramaturgin am Schauspielhaus Bochum. Unsere gemeinsame Faszination ließ uns aber nicht los: Unsere Faszination für Theater, das die klassische Bühne verlässt und neue räumliche und interaktive, spielerische Erzählformen nutzt. Manche nennen das „Gamifizierung des Theaters“. Deshalb entschlossen wir uns, das Büro für Eskapismus zu gründen, um dieser Leidenschaft nachgehen zu können und selbst Formate zu entwickeln, die sich eben nicht bestimmten Kategorien zuordnen müssen, sondern die besten Elemente aus verschiedensten Bereichen miteinander verknüpfen. 2019 setzten wir diesen Traum in die Tat um. Miriam verließ dafür ihre Heimat das Ruhrgebiet und zog nach Hannover. Eine gute Entscheidung! Was wir an Hannover (unter anderem) lieben, ist das Netzwerk freier Kulturschaffender und vielfältiger Initiativen. Angefangen bei der Agentur für kreative Zwischenraumnutzung über Hannover Voids, Unter einem Dach, Was mit Herz… die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Anders als Hörensagen aus manchen anderen Städten vermuten ließen, erlebten wir hier kein Konkurrenzdenken und keine Ellenbogen-Mentalität beim Wettbewerb um die begrenzten Fördermittel. Stattdessen wurden wir herzlich und mit großem Interesse in der Kulturlandschaft Hannovers willkommen geheißen.


Während der Corona-Krise entstand die erste digitale Inszenierung: Der interaktive Online-Krimi „POLARIS“, der kostenlos und kontaktfrei auf https://www.buero-fuer-eskapismus.de/online-game gespielt werden kann.


Unsere Rezeptidee:

Bei einem unserer Spiele kommt dem Rotkohl eine gewisse Bedeutung zu (...mehr soll hier nicht verraten werden). Dies führt dazu, dass wir permanent Rotkohl vorrätig haben müssen, diesen aber natürlich nicht verschwenden wollen. Aber wie soll man monatelang ununterbrochen Rotkohl essen, ohne dass einem furchtbar langweilig wird? Kreativität ist gefragt!

Rotkohl ist übrigens auch in Corona-Zeiten ein tolles Gemüse, denn er hält sich lange, ist gesund, sieht wunderschön aus und ist natürlich so wahnsinnig vielfältig….

Deshalb hier unsere Top-Five Rotkohl-Ideen:

  • Rotkohl-Orangen Salat mit Couscous
  • Brotaufstrich aus Rotkohl, Äpfeln und Walnüssen
  • gebratene Gnocchi mit Rotkohl und Blauschimmel-Käse
  • Quiche mit Rotkohl, Birnen und Blauschimmel-Käse
  • Rotkohl-Kokos-Suppe mit Garam-Masala-Gewürz