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Gravitationswellenastronomie

Quantum Frontiers

Das Forschungsteam um den Physiker Prof. Karsten Danzmann hat mit seinem Gravitationswellendetektor dazu beigetragen, dass am 14. September 2015 das erste Signal einer Gravitationswelle aufgefangen wurde. Dieses Ereignis gilt als Meilenstein in der modernen Physik und eröffnet neue Möglichkeiten, das Universum zu erforschen.

Institut für Gravitationsphysik der Uni Hannover

Der Leiter des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover leitet das Projekt des deutsch-britischen Gravitationswellendetektors GEO600 und gilt als „geistiger Vater“ der LISA-Satelliten-Mission. Bei dieser Mission soll ein Detektor im All Gravitationswellen aufspüren und damit völlig neue Einblicke in kosmische Ereignisse ermöglichen.

Gravitationswellen entstehen beispielsweise bei der Verschmelzung von Schwarzen Löchern oder Neutronensternen und liefern Informationen über Prozesse, die mit herkömmlichen Teleskopen nicht beobachtet werden können. Die Gravitationswellenastronomie eröffnet damit ein neues Fenster ins Universum.

Prof. Danzmann und sein Team arbeiten daran, diese Technologie weiterzuentwickeln und die Messgenauigkeit stetig zu verbessern. Die LISA-Mission könnte künftig dazu beitragen, bisher unbekannte Phänomene im Weltall zu entdecken und unser Verständnis von Raum und Zeit grundlegend zu erweitern.

Die Forschung in Hannover zeigt eindrucksvoll, wie Grundlagenforschung internationale Bedeutung erlangt und neue Perspektiven für Wissenschaft und Technologie eröffnet.

 

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