Hearing4all in Hannover - Visit Hannover

Hörgeräte durch Gedankenkraft steuern

Hearing4all

Die Verbindung von Brain-Computer-Interface (BCI) mit Hörgeräten in Hannover.

Eine junge Frau zeigt ihr Cochlea Implantat.

Brain-Computer-Interface (BCI) ist eine Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, die eine direkte Verbindung zwischen dem Gehirn und einem Computer ermöglicht – und zwar ohne Aktivierung der Extremitäten. Diese Technologie eröffnet völlig neue Möglichkeiten, insbesondere im medizinischen Bereich und in der Unterstützung von Menschen mit Einschränkungen.

An der Leibniz Universität Hannover wird diese innovative Technik im Exzellenzcluster Hearing4all erforscht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten dort an der Entwicklung von Hörgeräten, die durch Gedankenkraft gesteuert werden können. Ziel ist es, Hörsysteme intelligenter und individueller an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer anzupassen.

Durch die Verknüpfung von Gehirnsignalen und Hörtechnologie könnten zukünftig Störgeräusche besser ausgeblendet und relevante Klänge gezielter wahrgenommen werden. Dies würde die Lebensqualität von Menschen mit Hörbeeinträchtigungen deutlich verbessern und neue Maßstäbe in der Hörakustik setzen.

Die Forschung im Bereich Hearing4all zeigt, wie moderne Technologien und medizinische Erkenntnisse zusammengeführt werden, um innovative Lösungen zu entwickeln. Hannover positioniert sich damit als wichtiger Standort für zukunftsweisende Entwicklungen in der Hörforschung und Medizintechnik.

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