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Das Neue Rathaus © Hannover Marketing und Tourismus GmbH

Autofreier Sonntag / Car Free Sunday

Hannover – grüne Metropole

Viel Natur in der Stadt

Urbane Vitalität und hohes Umweltbewusstsein gehen in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hand in Hand. Tatsächlich ist Hannover die grünste Stadt Deutschlands – fast die Hälfte des Stadtgebiets besteht aus Grünflächen. 2011 wurde sie sogar zur „Bundeshauptstadt der Biodiversität“ gekürt. Diese Auszeichung ist Ergebnis zahlreicher Aktionsprogramme unter dem Titel „Mehr Natur in der Stadt“. Insgesamt gibt es im Stadtgebiet rund 8.000 Straßenbäume mehr als vor 20 Jahren. Allein die Eilenriede als „Grüne Lunge“ entfaltet sich auf 642 Hektar; damit ist sie fast doppelt so groß wie der New Yorker Central Park. Aber nicht nur der urwüchsige Stadtwald zählt zu den citynahen Biotopen und Naherholungsräumen. Der Maschsee ist ein Dorado für Wassersportler, Jogger, Skater und Spaziergänger. Und Grünanlagen wie das Operndreieck oder der Stadtpark als einzigartiges Gartendenkmal liegen mitten im Stadtgebiet. Viele Tipps für die attraktive Freizeitgestaltung in der Natur bietet die Umwelt-Mitmachkarte im Internet. Unter www.meine-umweltkarte-niedersachsen.de kann der Ausflug bequem von zu Hause aus geplant werden. Ihr privates Paradies im Grünen haben sich viele Hannoveraner durch einen eigenen Kleingarten verwirklicht. In der Landeshauptstadt gibt es über 20.000 Parzellen in 270 Kolonien.

Vorreiter im Klimaschutz

Bereits im Jahr 2008 hat die Landeshauptstadt ein deutschlandweit einmaliges Klimaschutzprogramm realisiert: die Klima-Allianz Hannover 2020. Damit soll der durch Strom- und Wärmeverbrauch verursachte CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Ausdruck dieser ambitionierten Zielsetzung ist zum Beispiel der zero:e park, die größte Null-Emissions-Siedlung Europas: Im Stadtteil Wettbergen entstehen rund 300 Reihen-, Einfamilien- und Doppelhäuser in Passivhaus-Bauweise. Die Bewohner verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie als für Neubauten gesetzlich vorgegeben ist. Dabei bilden Ressourcenschonung und die Förderung bezahlbaren Wohnraums keinen Widerspruch. Dies gewährleistet der Hannover-Kinder-Bauland-Bonus für Eigenheime im urbanen Umfeld. Für Klimaschutzmaßnahmen in privaten Haushalten, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wurde bereits 1998 der enercity-Förderfonds proKlima aufgelegt, der jährlich Mittel von bis zu fünf Millionen Euro umfasst. Auch Hannovers Mobilitätskonzepte sind durch nachhaltige Energieeinsparung und Verbesserung der Luftqualität gekennzeichnet. So erfüllten die Stadtbahnen und Busse der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG als erstes deutsches Verkehrsunternehmen die Anforderungen der EG-Öko-Audit-Verordnung Umweltmanagement. Ein vorbildliches Angebot ist die HannoverMobilCard, mit der das klassische ÖPNV-Abo und Mobilitätsdienstleistungen wie Carsharing, BahnCard oder Serviceleistungen rund ums Fahrrad kombiniert werden können. Und alljährlich zeigen Hannovers Bürger beim autofreien Sonntag, dass Klimaschutz Spaß machen kann. Dabei feiern rund 100.000 Besucher in der City, und zahlreiche Institutionen informieren über moderne Mobilität und Klimaschutz.