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Rückblick

Made in Germany Drei - die Ausstellung

Unter dem Motto "Produktion" präsentierte sich vom 3. Juni bis zum 3. September im Sprengel Museum, der Kestnergesellschaft und dem Kunstverein Hannover Deutschlands facettenreiche und vielfältige Kunstszene.

Im Fokus der dritten Ausstellung »Made in Germany«, die im fünfjährigen Turnus von den drei Institutionen gemeinsam kuratiert wird, lagen die Produktionsbedingungen von Kunst in Deutschland. Die Gruppenausstellung ging der Frage nach, wie geografische, politische und institutionelle Strukturen sowie neue Technologien im Zuge der digitalen Wende entscheidende Voraussetzungen für die Herstellung von Kunst schaffen. In einer Kunstlandschaft mit einer nach wie vor international einzigartigen Dichte an Institutionen (Kunsthochschulen, Kunstvereine und Museen) ist die deutsche Szene ein wichtiger internationaler Produktions- und Diskursort der zeitgenössischen Kunst.

Im Zentrum der Ausstellung standen künstlerische Positionen, die Produktionsprozesse thematisieren und sich mit Orten der Herstellung als auch mit Orten der Präsentation auseinandersetzen. Neben prozessualen Arbeitsweisen wurden exemplarisch Produktionsformen untersucht, die den Netzwerkgedanken in den Mittelpunkt rückten. Dieser wurde anhand kollektiver Arbeitsweisen und zeitbasierter Aufführungen erfahrbar, in denen der Körper und das Soziale veränderte Sichtbarkeiten erlangen.

Das Schauspiel Hannover, das Festival Theaterformen und die KunstFestSpiele Herrenhausen wirkten erstmalig als beteiligte Institutionen mit, um die Frage nach Produktion und Standort mit weiteren Projekten zu ergänzen. Die sich wandelnden Produktionsbedingungen von Darstellung und Performance wurden somit nicht nur in Räumen der Bildenden Kunst hinterfragt.