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Städtepartnerschaft

Hiroshima

Hannovers Partnerstadt in Japan

Hiroshima - Stadt des internationalen Friedens und der Kultur - wurde 1589 durch den Feudalherrn Mori Terumoto mit dem Bau einer Burg am Delta des Ota-Flusses gegründet. Am 6. August 1945 um 8.15 Uhr wurde Hiroshima durch die erste Atombombe völlig zerstört. Nach dem Wiederaufbau hat Hiroshima heute über 1,1 Mio. Einwohner. Mit vielen Museen, Parks, Tempeln, dem Schloss Hiroshima und der Insel Miyajima bietet die Stadt ein reiches kulturelles Angebot und viele Sehenswürdigkeiten. Außerdem ist die Stadt ein wichtiger Industriestandort u.a. für die Autoindustrie, Fischverarbeitung und Sakeherstellung (Reiswein).

Wie es begann: Die Partnerschaft zwischen Hannover und Hiroshima

Am 27. Mai 1983 haben die Städte Hiroshima und Hannover ihre freundschaftlichen Verbindungen mit einem Städtepartnerschaftsabkommen besiegelt. Seitdem wurden die Beziehungen durch Kulturaustausch, Jugendaustausch, Friedensarbeit und viele Besuche beständig weiter gefördert.

In Hannover sind drei Vereine besondere Bindeglieder der Städtepartnerschaft:

  • Der Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima, der aus den Jugendbegegnungen hervorgegangen ist;
  • das Hiroshima-Bündnis, das sich der Friedensarbeit widmet und
  • die Deutsch-Japanische Gesellschaft Chado-kai e.V.
    Diese wurde vor 24 Jahren gegründet, um die japanische Kultur zu verbreiten und das Teehaus im Stadtpark zu betreuen, das die Stadt Hiroshima Hannover 1988 schenkte.

Weitere sichtbare Zeichen der Partnerschaft sind die Friedensglocke in der Ruine der Hannoverschen Aegidienkirche, die jedes Jahr am 6. August zum Gedenken an den Atombombenabwurf angeschlagen wird, und der Hiroshimahain auf der Bult, in dem 110 Kirschbäume gepflanzt wurden, die an die 110 000 Toten erinnern.